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Freiwillige Akkreditierung von Lehrgängen in der hochschulischen Weiterbildung

Mit dem Verfahren zur freiwilligen Akkreditierung von Lehrgängen der hochschulischen Weiterbildung eröffnet die AQ Austria österreichischen Hochschulen die Möglichkeit, die Qualität eines Lehrgangs im Bereich der hochschulischen Weiterbildung auf der Grundlage eines international anerkannten Qualitätssicherungsverfahrens nach außen transparent darstellen zu können und somit die internationale Anerkennung des Abschlusses zu fördern. Das Verfahren zur freiwilligen Akkreditierung von Lehrgängen der hochschulischen Weiterbildung dient der Qualitätsentwicklung, indem u.a. nur solche Lehrgänge akkreditiert werden, die bereits von einer Studierendenkohorte absolviert wurden. Damit wird gewährleistet, dass in der  Begutachtung die Erfahrungen der Hochschulen genutzt werden und auf dieser Grundlage Empfehlungen für die Weiterentwicklung abgeben werden können.


Die AQ Austria bietet das Verfahren ausschließlich für Lehrgänge im Bereich der hochschulischen Weiterbildung an, deren Abschlüsse gemäß den Dublin Deskriptoren auf Bachelor- und Master-Niveau des Qualifikationsrahmens für den Europäischen Hochschulraum angesiedelt sind. Das Verfahren findet keine Anwendung auf Lehrgänge an Privatuniversitäten gemäß §3 PUG, für die eine gesetzliche Akkreditierungspflicht besteht.


Grundlage für die Ausgestaltung des Verfahrens ist der spezifische hochschulische Charakter der Weiterbildung. Außerdem entspricht es internationaler guter Praxis, insbesondere den Standards and Guidelines for Quality Assurance in the European Higher Education Area (ESG) und berücksichtigt die einschlägigen Instrumente des Europäischen Hochschulraums (Qualifikationsrahmens für den Europäischen Hochschulraum, ECTS etc.). 

Richtlinie freiwillige Akkreditierung von Lehrgängen der hochschulischen Weiterbildung (gültig ab 13.2.2019) (PDF)

Richtlinie freiwillige Akkreditierung von Lehrgängen der hochschulischen Weiterbildung (gültig bis 12.2.2019) (PDF)