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Privatuniversitäten

Institutionelle Akkreditierung

Um in Österreich als Privatuniversität tätig zu sein, bedarf es gemäß § 1 Privatuniversitätengesetz einer Akkreditierung durch die AQ Austria. Die Erstakkreditierung bezieht sich sowohl auf die Institution selbst, als auch auf die zu diesem Zeitpunkt beantragten Studiengänge.

 

Mit dem Akkreditierungsbescheid wird der Rechtsstatus als Privatuniversität für die Dauer von sechs Jahren erteilt.

Verlängerung der institutionellen Akkreditierung

Die institutionelle Akkreditierung einer Privatuniversität wird zunächst befristet auf sechs Jahre erteilt. Die Verlängerung der Akkreditierung (Reakkreditierung) ist von der Hochschule spätestens neun Monate vor Auslaufen der Akkreditierungsfrist zu beantragen und setzt den Nachweis voraus, dass die Akkreditierungsvoraussetzungen nach wie vor erfüllt sind und dies auch in den folgenden sechs Jahren zu erwarten ist. Die Verlängerung der Akkreditierung bezieht alle zu diesem Zeitpunkt akkreditierten Studiengänge mit ein. Im Unterschied zur erstmaligen Akkreditierung kann die AQ Austria die Verlängerung der Akkreditierung auch unter Auflagen aussprechen.

 

Die erste und zweite Akkreditierungsperiode dauern jeweils sechs Jahre, danach ist eine Verlängerung der Akkreditierungsperiode auch auf zwölf Jahre möglich. Die Akkreditierung neuer Studien im Rahmen des Reakkreditierungsverfahrens ist ebenfalls möglich. 

Programmakkreditierung

Will eine akkreditierte Privatuniversität neue Studiengänge einrichten, bedarf sie dazu gemäß § 24 HS-QSG ebenfalls einer Akkreditierung. Die Akkreditierungspflicht gilt auch für Universitätslehrgänge, die zu einem akademischen Grad führen.