Mitgliedschaften

Fachhochschulen

Zugangsvoraussetzungen zu einem ordentlichen FH-Studium - (§ 4 Abs 5 FHStG):
Als Zugangsberechtigung zu einem ordentlichen FH-Studium gilt zunächst die allgemeine Universitätsreife die durch das Ablegen der Reifeprüfung bzw. der Matura, einer Berufsreifeprüfung oder einer Studienberechtigungsprüfung erlangt werden kann.
Zusätzlich wurde mit der Anerkennung der einschlägigen beruflichen Qualifikation als Zugangsvoraussetzung zu einem ordentlichen FH-Studium eine Möglichkeit geschaffen, das ein Bekenntnis zur Anerkennung non-formal und informell erworbener Kompetenzen darstellt und einen Gestaltungsspielraum in Anerkennungsfragen zulässt.

Zugangsvoraussetzungen zu Lehrgängen zur Weiterbildung an Fachhochschulen:
Für den Fachhochschulbereich gibt es keine eigene Bestimmung, die den Zugang zu Weiterbildungslehrgängen regelt.

Anerkennung von Prüfungen und nachgewiesenen Kenntnissen – Anrechnung:
Das Fachhochschulstudiengesetz (FHStG) räumt die Möglichkeit ein, nachgewiesene Kenntnisse auf Lehrveranstaltungen anzuerkennen. Somit sind nicht nur Kompetenzen, die im Zuge formalen Lernens erworben wurden, anrechenbar, sondern auch jene die durch non-formales und informelles Lernen erworben wurden. Sofern die Gleichwertigkeit absolvierter Prüfungen festgestellt wird, sind keine weiteren Wissensüberprüfungen vorzusehen. Im Gesetz werden außerdem besondere Kenntnisse oder Erfahrungen aus der beruflichen Praxis angesprochen, die bei Anerkennung von Lehrveranstaltungen oder eines Berufspraktikums zu berücksichtigen sind, insbesondere bei berufsbegleitend organisierten Studiengängen oder Studiengangsteilen. Die Zuständigkeit in der Frage der Anerkennung bzw. Anrechnung liegt bei der Studiengangsleitung. Bei zielgruppenspezifischen Studiengängen kann der Arbeitsaufwand für das Studium um bis zu 60 ECTS-Anrechnungspunkte reduziert werden. Die gesetzlichen Grundlagen für eine Anrechnung non-formal und informell erworbener Kompetenzen sind daher gegeben - (§ 12 FHStG).


Die Tätigkeit als StudierendenvertreterIn kann eine Anrechnung informell erworbener Kompetenzen ermöglichen - (§ 31 Abs 2 HSG 2014).