Mitgliedschaften

Pädagogische Hochschulen

Zugangsvoraussetzungen zu einem ordentlichen PH-Studium:
Als Zugangsberechtigung zu einem ordentlichen Studium an einer Pädagogischen Hochschule gilt zunächst die allgemeine Universitätsreife die durch das Ablegen der Reifeprüfung bzw. der Matura, einer Berufsreifeprüfung oder einer Studienberechtigungsprüfung erlangt werden kann. Für ein Bachelorstudium für ein Lehramt für die Sekundarstufe (Berufsbildung) kann die allgemeine Universitätsreife durch einen Meisterbrief oder eine gleichzuhaltende Qualifikation in Verbindung mit mindestens dreijähriger Berufspraxis ersetzt werden, wodurch informell (im beruflichen Kontext) erworbene Kompetenzen in Kombination mit formalen Qualifikationen (Meisterbrief) anerkannt werden - (§ 52 Hochschulgesetz 2005).


Eignung zum Studium:
Zusätzlich sind die für die berufliche Ausbildung und Tätigkeit der PädagogInnen erforderlichen leistungsbezogenen, persönlichen, fachlichen und pädagogischen Kompetenzen zu überprüfen. Die Feststellung der fachlichen Eignung hat sich an den im Curriculum verankerten fachspezifischen Kriterien zu orientieren.

Zugangsvoraussetzungen zu Hochschullehrgängen und Lehrgängen an Pädagogischen Hochschulen:
Im Allgemeinen sind an den Pädagogischen Hochschulen die Zugangsvoraussetzungen durch Verordnung des zuständigen Regierungsmitgliedes (Hochschul-Zulassungsverordnung) sowie durch Verordnung des Hochschulkollegiums festzulegen. Die Zulassung zu den außerordentlichen Studien setzt außerdem den Nachweis der allfälligen im Curriculum eines Hochschullehrganges geforderten Voraussetzungen voraus. Für die Zulassung zu Hochschullehrgängen der Fort- und Weiterbildung für LehrerInnen wird ein aktives Dienstverhältnis als LehrerIn vorausgesetzt - (§ 39 Hochschulgesetz).

Anerkennung von Prüfungen und nachgewiesenen Kenntnissen – Anrechnung:
An den Pädagogischen Hochschulen sind lt. Hochschulgesetz 2005 positiv beurteilte Prüfungen anzuerkennen, soweit sie den im Curriculum vorgeschriebenen Prüfungen gleichwertig sind. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass für die Studien zur Erlangung des Lehramts der Sekundarstufe (Allgemeinbildung und Berufsbildung) einschlägige berufliche Vorkenntnisse auf entsprechend praxisorientierte Studienteile anzurechnen sind. Über die Anrechnung entscheidet das für studienrechtliche Angelegenheiten zuständige Organ - (§ 56 Abs 1 Hochschulgesetz).


Die Tätigkeit als StudierendenvertreterIn kann eine Anrechnung informell erworbener Kompetenzen ermöglichen - (§ 31 Abs 2 HSG 2014).