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Universitäten

Zugangsvoraussetzungen zu einem ordentlichen Universitätsstudium: (§ 63 Abs 1 UG).
Als Zugangsberechtigung zu einem ordentlichen Universitätsstudium gilt zunächst die allgemeine Universitätsreife, die durch das Ablegen der Reifeprüfung bzw. der Matura, einer Berufsreifeprüfung oder einer Studienberechtigungsprüfung erlangt werden kann.

Spezifische Bestimmungen:
Bestimmte Studien setzen zusätzliche besondere Eignungen voraus. Dazu zählt die Eignung für das Lehramt an Schulen bzw. Berufstätigkeiten an elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen sowie die künstlerische und die körperlich-motorische Eignung für bestimmte Studien. Für Studien, die eine körperlich-motorische oder eine künstlerische Eignung voraussetzen, sind Ergänzungsprüfungen bzw. Zulassungsprüfungen in den Curricula festzulegen. Die Feststellung der Eignung liegt somit in der Autonomie der Hochschulen und bietet einen Rahmen für die Anerkennung informell und non-formal erworbener Kompetenzen.

Zugangsvoraussetzungen zu Universitätslehrgängen:
Die Zulassungsvoraussetzungen zu Universitätslehrgängen sind an den öffentlichen Universitäten gesetzlich nicht festgelegt, sondern im jeweiligen Curriculum zu regeln - (§ 70 Abs 1 UG).

Anerkennung von Prüfungen und nachgewiesenen Kenntnissen – Anrechnung:
An öffentlichen Universitäten ist lt. Universitätsgesetz 2002 eine Anerkennung von positiv beurteilten Prüfungen, also von formal erworbenen Kompetenzen, vorgesehen, sofern sie den im Curriculum vorgeschriebenen Prüfungen gleichwertig sind (§ 78 Abs 1 UG).


Ausnahme:
Eine Anrechnung non-formalen und informellen Lernens wird durch die Bestimmung ermöglicht, dass wissenschaftliche Tätigkeiten in Betrieben oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die eine wissenschaftliche Berufsvorbildung vermitteln, als Prüfung anerkannt werden. (§ 78 Abs 3 UG). Gleiches gilt für künstlerische Tätigkeiten an Institutionen außerhalb der Universität, die eine künstlerische Berufsvorbildung vermitteln können (§ 78 Abs 3 UG). Das Universitätsgesetz regelt darüber hinaus, dass in dieser Form anerkannte Prüfungen zur Verkürzung der Studienzeit führen können.


Die Tätigkeit als StudierendenvertreterIn kann eine Anrechnung informell erworbener Kompetenzen ermöglichen - (§ 31 Abs 2 HSG 2014).