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Veranstaltungen

Durchlässigkeit in der Hochschulbildung

5. AQ Austria Jahrestagung

Termin: 27. September 2017, 10:00-17:00 Uhr, Registrierung ab 9:00
Ort: TECH GATE VIENNA, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien
Anmeldung ist bis 13.09.2017 HIER möglich. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt!
Tagungsbeitrag: 120,- €, Studierende 50,- €. Hotelempfehlungen finden Sie HIER.


Die Forderung nach mehr Durchlässigkeit in der Hochschulbildung hat in den letzten Jahren in der bildungspolitischen Diskussion zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die praktische Umsetzung erweist sich dabei als vielfältige Herausforderung für die Hochschulen. Aus der Perspektive der externen Qualitätssicherung stehen dabei vor allem die konkrete Ausgestaltung einzelner Maßnahmen zur Realisierung und Förderung der Durchlässigkeit im Zentrum.


Im Rahmen der Jahrestagung der AQ Austria wird das Thema Durchlässigkeit nicht nur anhand der gängigsten Aspekte des Zugangs und der Anrechnung beleuchtet, sondern auch die Förderung der Durchlässigkeit durch Elemente der Studienorganisation, Studienbedingungen sowie begleitende Unterstützung behandelt. Diese Fragen werden u. a. auch am Beispiel des an Bedeutung gewinnenden berufsbegleitenden Studiums, welches häufig zur Förderung der Durchlässigkeit eingeführt wird, behandelt. Weiters soll diskutiert werden, wie die Durchlässigkeit zwischen Hochschulsektoren verstärkt werden kann.

Das Programm finden Sie hier

Qualitätskultur - Ein Blick in die gelebte Praxis der Hochschulen

Beiträge zur 4. AQ Austria Jahrestagung 2016

 

Die Publikation zur AQ Austria Jahrestagung 2016 präsentiert in den einzelnen Beiträgen vielfältige Perspektiven, Ansätze, Beispiele und Erfahrungen mit Qualitätskultur und ermöglicht somit einen Blick in die gelebte Praxis der Qualitätskultur an Hochschulen. Die Frage, ob wir eine Qualitätskultur brauchen und was dafür oder dagegen spricht, bearbeiteten Oliver Vettori und Andrée Sursock in einleitenden Thesen. In fünf Foren wurden Kernfragen in Zusammenhang mit Zweck, Bedingungen und Ausgestaltung der Qualitätskultur diskutiert. Es geht u. a. um das Verständnis und den Stellenwert von Qualitätskultur, das Wechselspiel mit internen und externen Rahmenbedingungen und um die Frage, wie Einstellungen und Werthaltungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sinne einer Qualitätskultur gefördert werden können. Weitere Beiträge befassen sich mit dem Verhältnis von Qualitätskultur und externer Qualitätssicherung und damit, wie wirkungsvoll oder auch wirkungslos Qualitätskultur von Hochschulen eingeschätzt wird.

 

Die Publikation finden Sie hier.

 

Eine Printversion können Sie hier bestellen.

Förderung der Durchlässigkeit durch Anerkennung und Anrechnung non-formal und informell erworbener Kompetenzen

Thematische Veranstaltung 25. Jänner 2017, Juridicum der Universität Wien

 

Die Förderung der Durchlässigkeit ist vor allem im Zusammenhang mit dem lebensbegleitenden Lernen in der internationalen und nationalen Diskussion zusehends in den Fokus gerückt. Anerkennung und Anrechnungsverfahren non-formaler und informeller Kompetenzen sind Instrumente zur Förderung der Durchlässigkeit. Die Verfahren müssen jedoch qualitätsgesichert durchgeführt werden. Dies gilt in besonderem Maße für die Anerkennung und Anrechnung non-formaler und informeller Kompetenzen. Eine Projektgruppe von elf österreichischen Hochschulen hat gemeinsam mit der AQ Austria Empfehlungen für die Gestaltung von Verfahren zur Anerkennung und Anrechnung erarbeitet. Die Empfehlungen sollen dazu beitragen, qualitätsgesicherte Verfahren zu entwickeln und dadurch das Vertrauen in Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren zu stärken. Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit wurden vorgestellt.

 

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung (Presseaussendung) finden Sie hier

 
Die Präsentationen der Veranstaltung finden Sie hier.


Die Empfehlungen finden Sie hier.

AQ Austria Workshop-Reihe zur Qualitätsentwicklung berufsbegleitender Studienangebote

Hochschulen stellen Beispiele guter Praxis vor

Bei der Konzeption und Gestaltung berufsbegleitender Studienangebote stehen Hochschulen vor spezifischen Herausforderungen. Dazu haben die österreichischen Hochschulen bereits eine Reihe von guten Angeboten und Maßnahmen entwickelt. Im Rahmen von mehreren Workshops greift die AQ Austria die bereits bestehende Expertise auf und ermöglicht den Hochschulen einen Austausch zu Erfahrungen und Beispielen guter Praxis. Mit diesem Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern von öffentlichen und privaten Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen soll gemeinsam und sektorenübergreifend zur Weiterentwicklung der Qualität berufsbegleitender Studienangebote beigetragen werden.

 

Zwei AQ Workshops (16. November 2016 und 13. März 2017) setzten die thematischen Schwerpunkte auf den Aufbau des Studiums und die didaktische Gestaltung. Die Arbeitsgruppe einigte sich rasch auf einige Eckpunkte, die die Studierbarkeit des berufsbegleitenden Studiums fördern. So ist z.B. die frühzeitige Planung und vor allem Einhaltung von Lehrveranstaltungs- und Prüfungsterminen genauso wichtig wie das Anwenden vielfältiger, aktivierender und interaktiver Methoden in der Didaktik, insbesondere auch beim Einsatz von E-Learning. Diskutiert wurde auch, wie sich die Rolle der Lehrenden und die Anforderungen an Lehrende im Kontext von berufsbegleitenden Studien ändern und wie Lehrende entsprechend darauf vorbereitet werden können. Sowohl bei Aufnahmeverfahren als auch in der didaktischen Gestaltung spielt außerdem das Einbeziehen der praktischen Berufserfahrung der Studierenden eine wichtige Rolle, vor allem bei überwiegend facheinschlägig berufstätigen Studierenden.

 

Präsentationen des Workshop I vom 16/11/2016 (PDF)

Präsentationen des Workshop III vom 13/3/2017 (PDF)

 

Am AQ Workshop am 13. Jänner 2017 wurde das Thema der Verknüpfung von Berufstätigkeit und Studium vertieft erörtert sowie der Frage nachgegangen, ob das berufsbegleitende Studium die Durchlässigkeit fördert. Zum Thema Verknüpfung von Berufstätigkeit und Studium erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in zielgruppenspezifische Studiengänge und duale Studienmodelle. In beiden Fällen ist eine Berufstätigkeit (auf unterschiedliche Art und Weise) konzeptionell mit dem Studium verknüpft und es werden berufliche Synergien im Studium genutzt. Zielgruppenspezifische und duale Studienmodelle können daher Anregungen für berufsbegleitende Studien geben. Die Förderung der Durchlässigkeit kann beim Zugang zum Studium und bei der Anrechnung auf Studienzeiten ansetzen. Bei berufsbegleitenden Studien kann insbesondere die (facheinschlägige) Berufserfahrung, die die Studierenden mitbringen, genutzt werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Entwicklung von transparenten Verfahren und von Beratungsangeboten, insbesondere wenn nicht-traditionelle Zielgruppen angesprochen werden sollen.

 

Präsentationen des Workshop vom 13/1/2017 (PDF)

Qualitätskultur: Ein Blick in die gelebte Praxis der Hochschulen

4. AQ Austria Jahrestagung 2016, 22.09.2016

„Qualitätskultur“ ist in aller Munde – an den Hochschulen, in hochschulpolitischen Diskussionen und in der externen Qualitätssicherung. An den meisten Hochschulen stellen die Umsetzung und Entwicklung einer Qualitätskultur ein erklärtes Ziel dar oder es wird von der erfolgreichen
Etablierung derselbigen berichtet. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass Qualitätskultur selbst, aber auch das wechselseitige Verhältnis von Qualitätskultur und Qualitätssicherung sehr unterschiedlich verstanden wird und oft vage bleibt.

Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der AQ Austria wird die gelebte Praxis der Qualitätskultur an Hochschulen beleuchtet. Die Tagung bietet ein Forum zum Austausch darüber, welche Bedeutung Qualitätskultur an Hochschulen einnimmt, worin sie sich zeigt und welche impliziten Annahmen damit verbunden sind. Dazu soll das breite Spektrum an Ansätzen, Perspektiven, Beispielen und Erfahrungen der Hochschulen mit Qualitätskultur sichtbar gemacht werden.

Eine Kurzdokumentation mit ausgewählten Bildern finden Sie hier.
 

Alle verfügbaren Präsentationen finden Sie hier.