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Workshops

Förderung der Durchlässigkeit durch Anerkennung und Anrechnung non-formal und informell erworbener Kompetenzen

Thematische Veranstaltung 25. Jänner 2017, Juridicum der Universität Wien

 

Die Förderung der Durchlässigkeit ist vor allem im Zusammenhang mit dem lebensbegleitenden Lernen in der internationalen und nationalen Diskussion zusehends in den Fokus gerückt. Anerkennung und Anrechnungsverfahren non-formaler und informeller Kompetenzen sind Instrumente zur Förderung der Durchlässigkeit. Die Verfahren müssen jedoch qualitätsgesichert durchgeführt werden. Dies gilt in besonderem Maße für die Anerkennung und Anrechnung non-formaler und informeller Kompetenzen. Eine Projektgruppe von elf österreichischen Hochschulen hat gemeinsam mit der AQ Austria Empfehlungen für die Gestaltung von Verfahren zur Anerkennung und Anrechnung erarbeitet. Die Empfehlungen sollen dazu beitragen, qualitätsgesicherte Verfahren zu entwickeln und dadurch das Vertrauen in Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren zu stärken. Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit wurden vorgestellt.

 

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung (Presseaussendung) finden Sie hier

 
Die Präsentationen der Veranstaltung finden Sie hier.


Die Empfehlungen finden Sie hier.

AQ Austria Workshop-Reihe zur Qualitätsentwicklung berufsbegleitender Studienangebote

Hochschulen stellen Beispiele guter Praxis vor

Bei der Konzeption und Gestaltung berufsbegleitender Studienangebote stehen Hochschulen vor spezifischen Herausforderungen. Dazu haben die österreichischen Hochschulen bereits eine Reihe von guten Angeboten und Maßnahmen entwickelt. Im Rahmen von mehreren Workshops greift die AQ Austria die bereits bestehende Expertise auf und ermöglicht den Hochschulen einen Austausch zu Erfahrungen und Beispielen guter Praxis. Mit diesem Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern von öffentlichen und privaten Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen soll gemeinsam und sektorenübergreifend zur Weiterentwicklung der Qualität berufsbegleitender Studienangebote beigetragen werden.

 

Zwei AQ Workshops (16. November 2016 und 13. März 2017) setzten die thematischen Schwerpunkte auf den Aufbau des Studiums und die didaktische Gestaltung. Die Arbeitsgruppe einigte sich rasch auf einige Eckpunkte, die die Studierbarkeit des berufsbegleitenden Studiums fördern. So ist z.B. die frühzeitige Planung und vor allem Einhaltung von Lehrveranstaltungs- und Prüfungsterminen genauso wichtig wie das Anwenden vielfältiger, aktivierender und interaktiver Methoden in der Didaktik, insbesondere auch beim Einsatz von E-Learning. Diskutiert wurde auch, wie sich die Rolle der Lehrenden und die Anforderungen an Lehrende im Kontext von berufsbegleitenden Studien ändern und wie Lehrende entsprechend darauf vorbereitet werden können. Sowohl bei Aufnahmeverfahren als auch in der didaktischen Gestaltung spielt außerdem das Einbeziehen der praktischen Berufserfahrung der Studierenden eine wichtige Rolle, vor allem bei überwiegend facheinschlägig berufstätigen Studierenden.

 

Präsentationen des Workshop I vom 16/11/2016 (PDF)

Präsentationen des Workshop III vom 13/3/2017 (PDF)

 

Am AQ Workshop am 13. Jänner 2017 wurde das Thema der Verknüpfung von Berufstätigkeit und Studium vertieft erörtert sowie der Frage nachgegangen, ob das berufsbegleitende Studium die Durchlässigkeit fördert. Zum Thema Verknüpfung von Berufstätigkeit und Studium erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in zielgruppenspezifische Studiengänge und duale Studienmodelle. In beiden Fällen ist eine Berufstätigkeit (auf unterschiedliche Art und Weise) konzeptionell mit dem Studium verknüpft und es werden berufliche Synergien im Studium genutzt. Zielgruppenspezifische und duale Studienmodelle können daher Anregungen für berufsbegleitende Studien geben. Die Förderung der Durchlässigkeit kann beim Zugang zum Studium und bei der Anrechnung auf Studienzeiten ansetzen. Bei berufsbegleitenden Studien kann insbesondere die (facheinschlägige) Berufserfahrung, die die Studierenden mitbringen, genutzt werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Entwicklung von transparenten Verfahren und von Beratungsangeboten, insbesondere wenn nicht-traditionelle Zielgruppen angesprochen werden sollen.

 

Präsentationen des Workshop vom 13/1/2017 (PDF)

Audit an Kunsthochschulen und -universitäten - 12.12.2014

Quality Audits werden als Verfahren externer Qualitätssicherung verstanden, die Hochschulen in ihrer Entwicklung unterstützen sollen.

Diesem Ansatz fühlt sich die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) verpflichtet. Sie lässt sich in ihrer Tätigkeit von dem Grundsatz leiten, dass die Hauptverantwortung für die Qualität der Studien und für Qualitätssicherung bei den Hochschulen selbst liegt. Externe Qualitätssicherung soll die Hochschule in ihrer Entwicklung unterstützen.


EQ-Arts ist eine Initiative von ELIA (The European League of Institutes of the Arts) und steht für „Enhancing Quality in the Arts“. Die Organisation hat seit vielen Jahren Erfahrung mit der Durchführung von “Quality Peer Reviews” an künstlerischen Hochschulen in ganz Europa und anderen Maßnahmen der Qualitätssicherung. Alle Vertreter der Organisation sind selbst im Bereich der universitären Kunstausbildung tätig.


Da die beiden Organisationen gleiche Ansätze in der Qualitätssicherung vertreten, bieten sie für die mit Kunst und Musik befassten Hochschulen im deutschsprachigen Raum ein gemeinsames Audit zur Begutachtung des internen Qualitätsmanagements an. Dieses verbindet die langjährige Erfahrung der AQ Austria im Bereich des Audit mit der spezifischen Expertise von EQ-Arts in der Qualitätssicherung an Kunsthochschulen und schafft so in allen Schritten des Audits einen zusätzlichen Mehrwert: insbesondere zeichnet sich das Audit durch die gemeinsame Auswahl und Vorbereitung der Gutachterinnen und Gutachter aus, sowie durch die Behandlung von spezifischen Themen, die für das interne Qualitätsmanagement von Kunsthochschulen von besonderer Relevanz sind.


In einer Informationsveranstaltung wurde das gemeinsame Audit von AQ Austria und EQ-Arts vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Erwartungen an interne ebenso wie an externe Qualitätssicherung unter den spezifischen Aspekten der künstlerischen Studien zu diskutieren und Erfahrungen dazu auszutauschen.


Kontakt: Mag. Dietlinde Kastelliz, M.A.