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Gutes Lernen und gute Lehre - Welchen Beitrag leistet die Qualitätssicherung?

3. AQ Austria Jahrestagung 2015

Am 24.09.2015 fand die Jahrestagung der AQ Austria im Tech Gate Vienna statt. Das Interesse an der Tagung war sehr groß. Die Anzahl der TeilnehmerInnen steigt von Jahr zu Jahr. Das Feedback ergab eine sehr große Zufriedenheit mit der inhaltlichen Konzeption und Organisation der gesamten Veranstaltung. Fußend auf dem Feedback des Vorjahres hatte die AQ Austria interaktivere und die Vernetzung fördernde Formate gewählt. Im Zentrum der Tagung stand Lernen und Lehren an Hochschulen.

Die Ursachen für Wandlungsprozesse sind mannigfaltig: So wirkt sich unter anderem die zunehmende biographische, soziale und kulturelle Diversität der Studierenden verändernd aus, außerdem verändern elektronische Medien das Kommunikationsverhalten und die Lern- und Lehrprozesse.

Diese Wandlungsprozesse betreffen nicht nur Studierende und Lehrende sowie die Hochschulen als Institutionen, auch die Qualitätssicherung in Studium und Lehre, die sich in ihren Grundsätzen im Wesentlichen an den in den Neunzigerjahren entwickelten Ansätzen orientiert, ist herausgefordert.

Mit den Vorträgen und innerhalb von 5 Foren wurde versucht hinsichtlich gutem Lernen und guter Lehre neue Ansätze darzustellen und zu diskutieren. Anfang 2016 ist eine Publikation geplant, die die Tagungsthemen vertiefend darstellt. Diese wird ebenso wieder als Download von unserer Homepage zur Verfügung stehen.

Eine Kurzdokumentation mit ausgewählten Bildern finden Sie hier.

Alle verfügbaren Präsentationen finden Sie hier.

Die Publikation zur AQ Austria Jahrestagung 2015 widmet sich dem Lernen und Lehren an Hochschulen und den vielfältigen Wandlungsprozessen durch die zunehmende biographische, soziale und kulturelle Diversität der Studierenden sowie elektronischen Medien. Student-centred Learning (SCL) gewinnt verstärkt an Bedeutung. Diese Wandlungsprozesse treffen nicht nur Studierende, Lehrende und die Hochschulen als Institutionen, auch die Qualitätssicherung in Studium und Lehre. Der Beitrag von Prof. Nacken zeigt auf, welche Chancen und Herausforderungen sich durch SCL in verschiedensten Bereichen ergeben. Er geht auf das Projekt „Studierende im Fokus der Exzellenz“, die Entwicklung der Charta für gute Lehre und aktuelle Trends und Probleme bei digitaler Lehre ein. Die studentische Perspektive zeigt Umsetzungsmöglichkeiten und Maßnahmen in Richtung Studierendenzentrierung auf. In den weiteren Beiträgen wird auf Didaktik und Qualitätssicherung, Determinanten studentischen Lernerfolgs, alternative Formen der Lehrevaluation und die Sichtbarmachung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen eingegangen und zwei beschäftigen sich mit Einsatzmöglichkeiten und Veränderungen durch neue Medien. 

 

Die Publikation zum Download finden Sie hier.

Eine Printversion können Sie hier bestellen.

2. AQ Austria Jahrestagung

Vom 01.10.2014 an der Akademie der Wissenschaften

Die zweite AQ Austria Jahrestagung widmete sich der Qualitätssicherung zwischen Diversifizierung der Hochschulen und Vereinheitlichung von Standards. Das Spannungsfeld zwischen einheitlichen Qualitätsstandards und einer sich immer weiter ausdifferenzierenden Hochschullandschaft umriss die Präsidentin der AQ Austria Prof. Dr. Anke Hanft in ihrer Begrüßung als eine der zentralen Herausforderungen an die künftige Arbeit der Qualitätssicherungsagentur. In seinen einleitenden Worten zog der Sektionschef des BMWFW Elmar Pichl eine erste Bilanz über das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz 2012 und hob die Fortschritte bei der Vereinheitlichung der Qualitätssicherungsverfahren durch die AQ Austria hervor. Das Impulsreferat, die Plenardiskussionen und Foren beleuchteten das Thema der Jahrestagung „Qualitätssicherung zwischen Diversifizierung der Hochschulen und Vereinheitlichung von Standards“ aus verschiedenen Blickwinkeln: Im Hauptvortrag analysierte der Rektor der Universität Basel und Präsident der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten Prof. Dr. Antonio Loprieno die Entwicklung des Europäischen Hochschulraums in den letzten 15 Jahren und warf Fragen zur Überprüfung der Qualität einer Institution auf Basis von Indikatoren und deren Ziele auf. Die Plenardiskussionen nahmen diese Analyse auf und beschäftigten sich mit dem Qualitätsbegriff an Hochschulen aus Sicht der verschiedenen Hochschulsektoren. Zusätzlich zeigte das international zusammengesetzte Abschlusspanel Wege auf, wie Qualitätssicherungsagenturen in Europa den Herausforderungen sich diversifizierender Hochschulen begegnen können. In vier Diskussionsforen bot sich den TeilnehmerInnen die Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch über aktuelle Themen wie Qualitätssicherung in dualen Studiengängen, Studierbarkeit, Qualitätssicherung in Berufungsverfahren und den Zusammenhang von Forschungskultur und Qualitätskultur. Abschließend betonte der Geschäftsführer der AQ Austria Dr. Achim Hopbach, dass die AQ Austria in Zukunft noch stärker ihre Qualitätssicherungsverfahren auf die sich ausdifferenzierenden Profile der Hochschulen ausrichten müsse, ohne dabei den Auftrag des sektorenübergreifenden Ansatzes zu vernachlässigen.

  

 

Die Jahrestagung 2014 der AQ Austria widmete sich einerseits dem Spannungsfeld zunehmender Diversifizierung von Hochschulen und standardisierten Qualitätssicherungsverfahren andererseits. Im vorliegenden Jahrestagungsband finden sich neben dem Hauptvortrag des Basler Universitätsrektors Loprieno über die Herausforderungen der Diversifizierung für Qualität sowie der Qualitätskultur an Hochschulen auch internationale Beiträge als Antwort aus der Sicht von Qualitätssicherungsagenturen auf die Diversifizierung. Weitere Artikel zu Themen wie duale Studiengänge, Studierbarkeit, Berufungsverfahren sowie Forschungskultur und Qualitätskultur runden die Diskussion über Qualitätssicherung und Diversifizierung in der vorliegenden Publikation ab.

 

Die Publikation zum Download finden Sie hier.

 

Eine Printversion können Sie hier bestellen.

 

Begrüßung und einleitende Worte

Univ.-Prof.in Dr.in Anke Hanft (Präsidentin AQ Austria)

Mag. Elmar Pichl (Sektionschef BMWFW)

Einführungsvortrag: Qualität und Qualitätskultur an Hochschulen in sich diversifizierenden Hochschulsystemen

Prof. Dr. Antonio Loprieno (Rektor Universität Basel)

Plenardiskussion: Qualität an Hochschulen aus der Perspektive der Sektoren

Ao. Univ.-Prof. Dr. Otto Doblhoff-Dier (Vizerektor Veterinärmedizinische Universität Wien)

Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Kerstin Fink (Rektorin FH Salzburg)

Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Brandstätter (Rektorin Anton Bruckner Privatuniversität)

Moderation: Univ.-Prof.in Dr. in Anke Hanft (Präsidentin AQ Austria)

Forum 1 im Theatersaal: Qualitätssicherung in dualen Studiengängen

Dipl.-Ing. Johannes Haas (FH Joanneum)

Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Jürgen Osterbrink (Paracelsus Medizinische Privatuniversität)

Moderation: Mag.a Martha Eckl (Boardmitglied AQ Austria)

Forum 2 im Sitzungssaal: Studierbarkeit von Studiengängen

Prof. Dr. Rolf Schulmeister (Universität Hamburg)

Mag.a Dr.in Charlotte Zwiauer (Universität Wien)

Valerie Semorad (ÖH Bundesvertretung)

Moderation: Mag.a (FH) Karin Schönhofer (Boardmitglied AQ Austria)

Forum 3 im Clubraum: Qualitätssicherung in Berufungsverfahren

Mag.a Anna Steiger (Vizerektorin Technische Universität Wien)

Dr.in Maria-Regina Kecht (Vizepräsidentin ÖPUK)

Dr. Helmut Holzinger (Präsident FHK)

Moderation: Mag.a Barbara Birke (AQ Austria)

Forum 4 im Festsaal: Forschungskultur - Qualitätskultur: wie kann das QM einer Hochschule ein förderndes Umfeld für Forschung schaffen?

Univ.-Prof. Dr. Horst Bischof (Vizerektor Technische Universität Graz)

Mag. Dr. Jürgen Janger (WIFO)

Prof. (FH) Dipl.-Ing. Dr. Johann Kastner (Leiter FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH)

Prof.in Dr.in Elena Wilhelm (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften)

Moderation: Dr.in Annina Müller Strassnig (AQ Austria)

Plenardiskussion im Festsaal: Wie können Agenturen auf diversifizierte Hochschulsysteme reagieren? (in Englisch)

Introductory Statements

Dr. Stephen Jackson (Director of Reviews, QAA, UK)

Dr. Oystein Lund (Director of Quality Assurance, NOKUT, Norway)

Dr. Jeremy Cox (Chief Executive AEC, Brussels)

Moderation: Dr. Achim Hopbach (Geschäftsführer AQ Austria)

Rückschau auf den Workshop über Transnationale Bildung und externe Qualitätssicherung in Österreich

Dieser Workshop war am 18.06.2014, die Präsentationen und eine kurze Dokumentation finden Sie hier.

 

Audit an Kunsthochschulen und -universitäten

Quality Audits werden als Verfahren externer Qualitätssicherung verstanden, die Hochschulen in ihrer Entwicklung unterstützen sollen.


Diesem Ansatz fühlt sich die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) verpflichtet. Sie lässt sich in ihrer Tätigkeit von dem Grundsatz leiten, dass die Hauptverantwortung für die Qualität der Studien und für Qualitätssicherung bei den Hochschulen selbst liegt. Externe Qualitätssicherung soll die Hochschule in ihrer Entwicklung unterstützen.


EQ-Arts ist eine Initiative von ELIA (The European League of Institutes of the Arts) und steht für „Enhancing Quality in the Arts“. Die Organisation hat seit vielen Jahren Erfahrung mit der Durchführung von “Quality Peer Reviews” an künstlerischen Hochschulen in ganz Europa und anderen Maßnahmen der Qualitätssicherung. Alle Vertreter der Organisation sind selbst im Bereich der universitären Kunstausbildung tätig.


Da die beiden Organisationen gleiche Ansätze in der Qualitätssicherung vertreten, bieten sie für die mit Kunst und Musik befassten Hochschulen im deutschsprachigen Raum ein gemeinsames Audit zur Begutachtung des internen Qualitätsmanagements an. Dieses verbindet die langjährige Erfahrung der AQ Austria im Bereich des Audit mit der spezifischen Expertise von EQ-Arts in der Qualitätssicherung an Kunsthochschulen und schafft so in allen Schritten des Audits einen zusätzlichen Mehrwert: insbesondere zeichnet sich das Audit durch die gemeinsame Auswahl und Vorbereitung der Gutachterinnen und Gutachter aus, sowie durch die Behandlung von spezifischen Themen, die für das interne Qualitätsmanagement von Kunsthochschulen von besonderer Relevanz sind.


In einer Informationsveranstaltung wird das gemeinsame Audit von AQ Austria und EQ-Arts vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre Erwartungen an interne ebenso wie an externe Qualitätssicherung unter den spezifischen Aspekten der künstlerischen Studien zu diskutieren und Erfahrungen dazu auszutauschen.


Termin: 12. Dezember 2014, 10.00-16.00 Uhr
Ort: Universität Wien, Marietta-Blau-Saal, Universitätsring 1, 1010 Wien
Kontakt: Mag. Dietlinde Kastelliz, M.A.

1. AQ Austria Jahrestagung

Vom 27.06.2013 im Palais Pallavicini

Die erste AQ Austria Jahrestagung widmete sich den Anforderungen an hochschulische Qualitätssicherung und deren Wirkungen. Die Veranstaltung war mit über 200 Teilnehmer/innen sehr gut besucht. Die Auswertung der 74 Feedbackbögen ergab für die Veranstaltung ein überaus positives Feedback hinsichtlich Konzeption, Organisation und der einzelnen Beiträge.

 

Die externe und interne Qualitätssicherung an Hochschulen hat sich seit den Neunzigerjahren zu einer selbstverständlichen Aufgabenstellung der Hochschulen entwickelt. Nicht zuletzt im Rahmen des Bologna Prozesses und durch die Entwicklung der Standards and Guidelines for Quality Assurance in the European Higher Education Area hat sich ein europaweit akzeptierter Ansatz der Qualitätssicherung entwickelt, der auch für die Reformen in Österreich im Zuge der Verabschiedung des HS-QSG richtungsweisend ist.

 

In den letzten Jahren ist eine Ausdifferenzierung der Anforderungen an die Qualitätssicherung unverkennbar: Neben den "traditionellen" Zweckbestimmungen wie Qualitätsentwicklung und Rechenschaftslegung werden weitere Zwecke wie Information der breiten Öffentlichkeit, Unterstützung im Marketing und Evaluation weitergefasster hochschulpolitischer Reformprozesse offensichtlich.

 

Bei der Tagung wurde der Blick auf die Diversität der Zweckbestimmungen gelenkt und in diesem Zusammenhang der Frage nachgegangen, welche Wirkungen angesichts dieser diversen Zweckbestimmungen zu erwarten sind.

 

Die Publikation zur Tagung finden Sie hier.

 

Programm im Festsaal

Begrüßung

Univ. Prof. Dr. Anke Hanft (Präsidentin AQ Austria)

 

Begrüßung und Einleitungsreferat: Bildungspolitische Anforderungen und Erwartungen an die Qualitätssicherung

o. Unv. Prof. Dr. Karlheinz Töchterle (Bundesminister für Wissenschaft und Forschung)

 

Anforderungen und Erwartungen an die Qualitätssicherung aus Sicht der Studierenden

Fernando Miguel Galan Palomares (European Student's Union) 

Anforderungen und Erwartungen an die Qualitätssicherung aus Sicht der Hochschulen

Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart (Vizepräsident HRK, Universität Siegen)

Die unterschiedlichen Anforderungen an die Qualitätssicherung aus Sicht einer Agentur

Dr. Achim Hopbach (Präsident ENQA, Geschäftsführer AQ Austria)

Mittagspause

Funktionen und Wirkungen der Qualitätssicherung: 4 parallele Foren

Forum 1 im Uhrensalon: Qualitätssicherung und Marketing

Ergebnisse aus Qualitätssicherungsverfahren gewinnen für das Hochschulmarketing zunehmend an Bedeutung. Welches Potential liegt in dieser Funktion? Gibt es Spannungen zu den anderen Funktionen?

 

Rektor Prof. Dr. Christoph Badelt (WU)
Rektor und Geschäftsführer FH-Prof. Dr. Andreas Altmann (MCI)
Mag. Michael Gaebel (EUA)

 

Forum 2 im Kaisersalon: Qualitätssicherung und Partizipation der Interessengruppen

Ist die Beteiligung der Interessengruppen geeignet, die Rechenschaftsfunktion zu unterstützen? Welche Rolle spielt dies für die Hochschulen?

 

Mag.a Martha Eckl (AK)
Mag.a Janine Wulz (ÖH)
Mag.a Belinda Hödl (WK)
Mag.a Susanne Mann (GÖD)
Mag.a Gudrun Feucht M.A. (IV)

 

Forum 3 im Dinner Zimmer 1. Stock: Informationsfunktion von Qualitätssicherung

Ergebnisse aus Qualitätssicherungsverfahren dienen immer häufiger unterschiedlichen Informationszwecken (z.B über einzelne Studien, Hochschulen oder zum Vergleich). Eignen sich die Ergebnisse der Qualitätssicherung für diese Zwecke?

 

Mag. Dr. Wilhelm Brandstätter (BMWF)
DI Josef-Anton Moser (INFINEON)
Beate Treml, B.A. (Econ.) (ÖH)

 

Forum 4 im Festsaal: Wirkungen und Nebenwirkungen der externen Qualitätssicherung

Welche Wirkungen sind beabsichtigt und welche Nebenwirkungen gibt es?

 

Rektor Prof. Dr. Harald Kainz (TU Graz)
Rektorin (FH) Prof. Dr. Kerstin Fink (FH-Salzburg)
Prof. Dr. Karl Wöber (Präsident MODUL University Vienna)

 

Kaffeepause

Plenardiskussion im Festsaal: Anforderung an die Qualitätssicherung und ihre Wirkungen

Moderation und Statement:

Univ. Prof. Dr. Wolfgang Mazal (Vizepräsident AQ Austria)

 

Statements:

Rektor Prof. Dr. Heinrich Schmidinger (Präsident UNIKO)
Dr. Helmut Holzinger (Präsident FHK)
Prof. Dr. Karl Wöber (Präsident ÖPUK)